Confessions (2010) – Filmkritik

Ein psychologischer Thriller über eine trauernde Mutter, die mittels eines verzweigten Masterplans Rache an den Verantwortlichen des Todes ihrer Tochter sucht.
“Patsching” – Shuya Watanabe

Confessions ist einer dieser Beweise des asiatischen Films, der zeigt, dass dortige Produktionen durchaus mit westlichen Standards Schritt halten können und beginnen auch für den “normalen” westlichen Kinogänger attraktiv zu werden. Dieser Psycho-Trhiller ist ein makaberes Werk über Rache, Anerkennung und den Wert des Lebens. Innovativ und fesselnd verstrickt der Film – auf komplexe Weise und in einer melancholisch-erdrückenden Atmosphäre – die Leben von vier Charakteren, ihren Motivationen und mehr oder minder geschädigten Psychen. Das “stylisch”-moderne Werk von Tetsuya Nakashima ist Thriller, wie Drama, wie Charakterstudie zugleich, glänzt durch überragende schauspielerische Leistungen und beeindruckt durch wunderschöne Szenen und einem flauen Gefühl in der Magengrube.

Confessions - Geständnisse (2012)

Confessions – Geständnisse (2012)

Bewertung

8,5/10

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