Homeland (2011) – Staffel 1 – Serienkritik

Marine Sergeant Nicholas Brody kehrt zu seiner Familie nach Hause zurück, nachdem er 8 Jahre lang im Irak von Terroristen gefangen gehalten wurde. Schon bald avanciert er zum gefeierten Kriegshelden, doch die perfektionistische CIA-Agentin Carrie Mathison vermutet hinter der Fassade des Familienvaters einen übergelaufenen Terroristen.

„No one said, becoming a terrorist would be easy“ – Carrie Mathison

Dass Homeland momentan zu den besten (laufenden) Fernsehserien gehört, kann sicher niemand bestreiten. Tiefgehende Charaktere, wie man sie nur selten in Film oder Fernsehen sieht; überragende Leistungen im schauspielerischen Bereich und vor allem diese genial ausgearbeitete Geschichte mit ihren Wendungen und Windungen aus scheinbar aussichtslosen Situationen, verstrickt in einer Erzählweise, die die Spannung über alle 12 Episoden steigert.

In diesem dramatischen Charakterstück weiß der Zuschauer nie, woran er bei den Figuren ist und aus welcher Richtung der Wind in der nächsten Episoden wehen wird. Umso beeindruckender ist es, wie sehr man trotzdem dazu gebracht wird, mit ihnen allen zu sympathisieren – immer werden beide Seiten der Medaille und somit der Grauton der Charaktere beleuchtet. Rätselhaft, emotional, vielschichtig und herzinfarktös spannend. Jeder Serienfan, der sich denkt diese Serie auslassen zu können, tut sich selbst keinen Gefallen.

Mandy Patinkin und Claire Danes in Homeland, Staffel 1 (2011).

Mandy Patinkin und Claire Danes in Homeland, Staffel 1 (2011).

Wertung

10/10

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