House of Cards – Staffel 1 (2013) – Serienkritik

Francis Underwood ist der, für die Parteidisziplin verantwortliche, Majority Whip der Demokraten im amerikansichen Repräsentantenhaus. In Washington hat er seine Hände bei jeglichen geheimen Machenschaften im Spiel und ist gewillt, jeden Freund oder Feind zu benutzen und zu hintergehen, um seine eigene Macht zu steigern.

„What a martyr craves more than anything is a sword to fall on, so you sharpen the blade and hold it at just the right angle“ – Francis Underwood

House of Cards kann sich zweifelsohne in die immer länger werdende Liste hochqualitativer, moderner Superserien einreihen und braucht den Vergleich mit Konkurrenz wie Homeland oder Breaking Bad nicht zu scheuen. Wie eben diese, brilliert die neue Netflix Produktion durch vielschichtige Charaktere, umwerfende Schauspieler (vor allem Kevin Spacey), spannende Wendungen und diesem unersättlichen Suchtfaktor. David Fincher, der bei den ersten beiden Episoden Regie führt und die Serie (mit)produziert, liefert hier knapp 12 Stunden gewieften Polit-Thriller über Perfidie und Willensstärke – das Ganze mariniert in passendem elegant-klinischen Filmlook. Schon jetzt ein Kandidat für die beste (neue) Serie 2013.

House of Cards - Season 1 (2012)

House of Cards – Season 1 (2012)

Bewertung

9/10

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