Zero Dark Thirty (2013) – Filmkritik – Review

Eine Chronik über die jahrzehntelange Jagd nach dem Anführer der al-Qaeda-Terroristen Osama bin Laden und seinem Tod durch den Einsatz des Navy S.E.A.L. Team 6 im Mai 2011.

„You lie to me, I hurt you” – Dan

Zero Dark Thirty dauert 157 Minuten und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, da es Regesseurin Kathryn Bigelow versteht, das Tempo des Films nach Bedarf zu dosieren und die Spannung und Geschwindigkeit von einem Moment auf den nächsten anzuziehen. Es ist die chronologische Darstellung der Umstände und Ereignisse, die zur Erfassung Osama bin Ladens führten und als diese handwerklich äußerst gut umgesetzt – spannend, interessant und zuweilen bildgewaltig

Wer einen Actionflick erwartet, sitzt hier im falschen Film, wird aber in der letzten halben Stunde mit einer der besten Militär-Spezialeinsatz-Sequenz in der Geschichte des Films belohnt. Fehlende Charaktertiefe aller Figuren, fehlende Sympathie gegenüber der Protagonistin, plötzliche Sprünge der Handlung im inhaltlichen Kontext und kleinere dämliche Dialoge bilden die Schwachpunkte des Films, schmälern das Kinoerlebnis aber nicht.

'Zero Dark Thirty' (2013).

‚Zero Dark Thirty‘ (2013).

Wertung

8/10

Wie immer die Warnung: Trailer nur anschauen, wenn mögliche Spoiler nicht als störend empfunden werden:

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