Captain Phillips (2013) – Filmkritik – Oscar Review

Die wahre Geschichte um Kapitän Richard Phillips und die Entführung des Frachtschiffes MV Maersk Alabama im Jahr 2009 durch somalische Piraten – seit 200 Jahren das erste entführte amerikanische Frachtschiff.

„They’re not here to fish“ – Captain Richard Phillips

Paul Greengrass stellt sich auf das Gaspedal und steigt bis zur letzten Szene nicht mehr herunter. Was für ein spannender, spannender Hochsee-Thriller! Viel ist zu diesem Film auch eigentlich nicht zu sagen, außer dass er handwerklich klasse gemacht ist. Die wunderbar eingefangenen Bilder der Schiffs- und Seekulisse sind beeindruckend, die schauspielerischen Leistungen solide, authentisch und gerade gegen Ende recht emotional, im Schnitt wird keine Minute verschenkt, was dem Tempo des Films zu Gute kommt und natürlich ist auch die Geschichte an sich nervenaufreibend spannend und ist letztendlich gar nicht so vorhersehbar, wie man zu Beginn denkt. Captain Phillips, das sind 130 Minuten feinstes Geiseldrama auf hoher See. Der Film nimmt, wie die mächtigen Schiffe im Film selbst, in kürzester Zeit Fahrt auf, Knoten um Knoten, bis er nach seiner hoch spannenden Klimax den emotionalen Bremsanker wirft und diesen gelungenen Film mit einem runden Ende in den sicheren Hafen steuert.

Barkhad Abdi, Tom Hanks und Faysal Ahmed in 'Captain Phillips' (2013).

Barkhad Abdi, Tom Hanks und Faysal Ahmed in ‚Captain Phillips‘ (2013).

captain

Wertung

8,5/10

Wie immer die Warnung: Trailer schauen auf eigene (Spoiler-) Gefahr!

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